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Map-Forum!
M e i n
K o m m e n t a r |
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Titel und Download
Janworks
Odyssee |
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| Autor |
Braggl |
| erstellt am |
19.
August 2010 ... cpx.-Datei:
14.798 kb mit Sound,
KI und Bitmap |
| Story /
Spielgenre |
(Forum) Fun
/ RPG |
| Bemerkungen |
Update
am 19. Sep 2010 |
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| Inhalt: Es ist ein schöner sonniger Sommertag in Deutschland. Janworks poliert gerade sein neues Auto und denkt sich, wie schön es wäre, bei diesem herrlichen Wetter eine kleine Spritztour quer durch ganz Deutschland zu machen. Er überlegt nicht lange und setzt sich hinter das Steuer. Von
Niedersachsen aus fährt er über Kiel nach Berlin, dann Richtung München, Stuttgart, Wiesbaden, Köln und schließlich wieder
Richtung Hannover. Doch die Heimfahrt sollte sich als kleines Abenteuer mit alten und neuen Bekannten heraus
stellen. |
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© Alle Rechte an Story & Design der hier angebotenen Spiele
liegt bei den Autoren |
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Name des Spiels
Janworks Odyssee |
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Beschreibung
in Textform ... |
Daniel aka Braggl (der nach seinem Debüt
leider erst mal so lange nichts von sich hat hören
lassen, daß ich seine Map zunächst sogar irrtümlich
als Premiere-Werk registrierte) hat hier vorweggenommen
ein sehr kurzweiliges und inhaltlich ausgewogenes
Exemplar der Kategorie "Funmap", genauer
gesagt "Forumskampagne", abgeliefert.
Das Spiel beginnt mit dem furiosen Wildunfall des
unfreiwilligen Protagonisten, welcher diesen zwingt,
sein sehr alternatives Gefährt umweltpolitisch
verantwortungslos in eine Landschafts_Deco fragwürdigen
Wertes umzufunktionieren und die weitere Rückreise
"auf Schusters Rappen" fortzusetzen. Diese führt
ihn zunächst durch die wilden, zivilisatorisch noch
unerschlossenen Regionen in Deutschlands Süden und
Mitte, und erst nach vielen Abenteuern mit der
sukzessive wachsenden Schar der mehr oder minder
dauer-biwakierender „Arena-Homies“ allmählich
Richtung heimatlichen Norden.
Für ein RPG waren die subjektiv empfundenen
Laufwegzeiten dabei erfreulich kurz, übermäßige
Wegstrecke-Wiederholungen hielten sich ebenso in
Grenzen. Das Kartendesign war angenehm dezent, überwiegend
passend und kam erfreulicherweise ohne irgendwelchen
protzigen special effects oder überladene
Eyecandie-Manie aus, was in einem Fun-RPG ohnehin nebensächlich
sein darf und im Zweifel lieber zweckdienlich (d.h.
gagdienlich) sein sollte.
Mit der Auswahl von einigen meist sehr gut passenden, kürzeren
bis mittellangen Musikstücken wurden v.a. die
Zwischensequenzen atmosphärisch schön untermalt. Etwas
nervig waren zugegeben auf Dauer die Geräuschkulisse im
Sumpf (was neutral betrachtet aber realistisch und somit
auch wieder ein Pluspunkt ist) und das sich
wiederholende Kampf-Thema während der letzten größeren
Mission, der Eroberung der Nerd-Burg im Norden. Gröbere,
systematische Schalter-Fehler wurden keine registriert.
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Als klassischer
Erz-Gegner wurde hier gekonnt das nebulöse Volk
der "Nerds" in Szene gesetzt (was
insofern bei allem angemessenen Zynismus immerhin
den Vorzug hatte, daß dessen lichtscheue
Vertreter auch mal die Gelegenheit erhielten, sich
jenseits verdunkelter LAN-Bunker und
Aftermatch-Kneipenrunden an der frischen
Sommerluft die tendenziell "käsigen
Beine" [Zitat: Henning] zu vertreten :D).
Als weitere gute Idee und Überraschung empfand
ich die Splittung der Protagonisten-Masse und ihre
Integration in zwei getrennte Handlungsblöcke,
wobei die zweite Gruppe der Arena-Leute erst gegen
Ende ihren eigenen, separaten Auftritt bekam. Ob
dabei die Einteilung in eine erste (Foren-aktive)
und zweite (weitgehend foren-inaktive)
„Garnitur“ für sich eine weitere ironische
Anspielung des Autors darstellt oder wirklich nur
Zufall, bleibt zumindest offen.
Die Storyline wartet zwar nicht mit größeren
komplexeren Wendungen auf, dafür vielen kleinen
netten Einlagen und ist vor allem in sich schlüssig.
Nichts ist zu überzogen, als daß das Flair
leiden könnte; die vielen kleinen Ereignisse fügen
sich harmonisch und gleichwertig ineinander. Dies
zeugt vom dramaturgischen Können des Autors,
nicht übers Ziel hinauszuschießen, sondern das
richtige Maß zu behalten. Kleinere und größere
Quests wechselten ausgewogen mit spaßigen
Cutscenes, so daß nie Langeweile aufkam.
Besonders gelungen fand ich das Bionade-Doping des
Hauptdarstellers und die Einlage mit SuperMario,
die für mich als Zeitzeuge des guten alten
N64-Spieles besonderen Kultfaktor hatte. Auch das
„durch-den-Kakao-Ziehen“ meiner Person als
potentiell mordlustiger Griesgram, was sich durch
die mitunter gallige Konversation mit diversen
Mitstreitern bemerkbar macht, war zugegeben ein
ebenso raffinierter wie lustiger Seitenhieb. So
wie „ich“ dort fiktiv den armen Björn disse,
würde ich wohl keinen Mr. Nice Guy-Contest mehr
gewinnen, und bei den Dialogen mit El Cid fühlte
ich mich spontan an die zwischen Sid und Diego aus
„Ice Age“ erinnert.
An der ein oder anderen Stelle hätten sogar ruhig
noch ein paar Gags und Wendungen mehr eingebaut
sein können, aber die Storyline verstand auch so
konstante Unterhaltung aufrecht zu erhalten.
Selbst auf den letzten Metern, als man schon jede
Sekunde mit dem unausweichlichen Ende der Map
rechnete, wartete der Autor noch mit kleinen Überraschungen
(zweite Arena-Heldentruppe) und einer nicht
unkniffligen finalen Verfolgungsjagd auf, die eine
mögliche "chillige"
Spiel-Endphasen-Unaufmerksamkeit des Spielers
Mores lehrt.
Konzeptionell wurde die Charakterzeichnung der
Helden weitgehend aus der letzten Forumskampagne
(und damit letztlich aus den vorangegangenen
Forenumfragen) übernommen bzw. um die Neuzugänge
und den Blickwinkel eines anderen Autors amüsant
und kreativ ergänzt. Dies erfreute mein
detailverliebtes Auge nicht nur aus eigener
Befangenheit heraus (wer's glaubt... ^^), sondern
auch ob des erfreulichen Nebeneffektes, daß sich
nun für fast jeden Arenaheld endlich ein
individueller Age-Avatar herauskristallisiert hat,
der in den meisten Fällen sogar die Vorliebe der
Person widerspiegelt. Dies war in vielen früheren
vergleichbaren Themenmaps nicht immer der Fall,
worunter meiner Meinung nach Kreativität und
Wiedererkennungsfaktor hinter den AoK-Möglichkeiten
zurückblieben.
Wünschenswerte Verbesserung wäre allenfalls noch
eine wenigstens grobe Angleichung der Parameter
der Einheiten gewesen, da so viele aufgrund ihrer
schwächeren Kampfwerte für den Spieler gegenüber
anderen Protagonisten eher von geringem Werte
sind. Dies hätte auch zudem den Vorteil besessen,
die Feindverteidigung etwas stärker gestalten zu
können. Statt bloß eine kleine
Elite-Helden-Auslese hätte dies den Spieler
gewzungen, das Gros der Truppe z.B. zur Eroberung
der Nerdfestung im Süden aufbieten und erhalten
zu müssen.
Daß der Autor bei allem Humor auch Herz für
unbelebte Materie besitzt, bewies er eindrücklich,
indem er den verdienten Gebrauchtwagen lieber an
der Ager-Party mitfeiern ließ - statt ihn dem
lechzenden minderjährigen Protagonisten für die
Heimreise zu überlassen (der ihn womöglich am
Ende nur wieder aufgrund eines zu geringen
Bionade-Spiegels gegen das nächstbeste
Wildschwein gesetzt hätte).
Fazit: Eine rundum
gelungene Forumshommage, die freilich ihren vollen
Spielreiz genau wie alle vorigen ihres Typs in
erster Linie bei den „beteiligten“ Insidern
entfalten kann. Man darf gespannt sein, wann und
von welcher Art sich das nächste Werk des Autors
präsentieren wird! |
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Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Janworks Odyssee |
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Beschreibung
in Textform ... |
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In
diesem Szenario schlüpfen wir in die Rolle des
Arenamembers „Janworks“. Janworks bereist
Deutschland mit seinem Auto. Da er erst 15 Jahre alt
ist fährt er natürlich gegen ein Wildschwein und
muss nun zu Fuß die Heimreise antreten. Viele andere
Arenamember und Mapper helfen ihm dabei den Weg nach
hause zu finden. Ich möchte herausfinden, ob sich
diese Reise lohnt oder ob man die Zeit lieber für
Reisen in der realen Welt nutzen wollte.
Spielinhalt
und Ablauf: Der Spielinhalt und die Tatsache, dass man es mit
einer Menge bekannter Gesichter zu tun bekommt
motivierte mich dieses Spiel zu spielen. Der Spieler
wird das Spiel über mit interessanten Ideen und einer
Menge an Humor verwöhnt. So bleibt der
Spielspaß konstant relativ hoch. Die Geschichte
bietet von der Idee her eine Menge Stoff, aber dennoch
kam es mir während des Spiels vor, dass die zentrale Aufgabe im Spiel das Besorgen von einer Menge Bier
für die Säuferrotte darstellt. Die meiste Zeit jagte
ich den Bierwagen hinterher und dabei hatte ich auch
für zwei der drei Wagen nicht einmal die zentrale
Figur des Spiels in Besitz. Aufgrund des Mangels von
Hinweisen suchte ich manchmal eine Weile, wie es
weitergeht. Die sonst üblichen Zusatzhinweise im
Späher fehlten leider und so musste ich schon
manchmal mir die Hilfe des Entdeckers „Marco Polo“
holen.
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Design
und Effekte: Die
Karte ist sehr zweckmäßig gestaltet. Details sind
etwas spärlich verteilt, aber wirken dennoch. Die
„Autobahn“ ist Braggl gut gelungen, sie wurde
perfekt in das Design von AOE II „übersetzt“.
Einzig die Sumpflandschaft ist meiner Meinung nach zu
groß und wirkt recht öde. Hier wäre designmäßig
mehr Potential drin gewesen. Das Design wurde von
passenden Geräuschen untermalt. Die zwar sonst
vielleicht unpassende, aber für dieses Szenario gut
gewählte Hintergrundmusik steigerte die Atmosphäre
und passte wunderbar in das witzige Ambiente, dass
Braggl hier erschaffen hat. Besonders
loben muss ich die witzige Einlage, in der unser
italienischer Lieblingsklempner die Welt von Age of
Empires heimsucht.
Extras: Eine
KI wurde nicht beigelegt. Vielleicht hätte man
dieFestung der Nerds dank einer KI verstärken
können. Das beigelegte Bild zeigt Janworks und eine
Karte mit Janworks Reiseroute. Leider zeigt das Bild
keinerlei Hinweise auf das Spielgeschehen.
Fazit: Auch
wenn die Punktzahl etwas niedrig ausfällt kann ich
jedem, der sich ein bisschen in der Arena auskennt,
dieses Szenario wärmstens empfehlen. Allein der Humor
ist es schon wert. Wer hingegen nicht im Forum aktiv
ist, wird wohl weniger Freude am Spiel haben.
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