|
|
|
Für Ihre Meinung zu diesem Spiel nutzen Sie den Thread im
Map-Forum!
M e i n K o m m e n t a r |
|
Titel und Download
Gonzalo Jiménez de Quesada
|
|
| Autor |
Henning v. Bassi |
| erstellt am |
06. April 2007 ... cpx.-Datei: 5.120 kb
mit KI und Sounddateien |
| Story / Spielgenre |
Historie / Aufbau - und Kampfspiel
(A&K) |
| Bemerkungen |
Update am 15.April 2007 |
|
Inhalt: Wir schreiben das
16. Jahrhundert. Das Tor zu "Neuen Welt" ist aufgestoßen, Seeleute und
Abenteurer umrunden mit ihren Segelschiffen die Erde und kolonisieren ganze Landstriche im
Namen Christi und der europäischen Königshäuser.
Von einem derartig skrupellosen Abenteurer handelt auch die Geschichte, die heute erzählt
werden soll. Gelockt von den Erlebnisschilderungen anderer Seefahrer zieht es den Spanier
Gonzalo Jiménez de Quesada ebenfalls in die Neue Welt. Mit ein paar Söldnern und zwei
Schiffen geht er vor der Region, die wir heute Venezuela nennen, an Land. Gonzalo und
seinen Männern geht es nicht um die Entdeckung neuer Kulturen. Getrieben werden die
Abenteurer von ihrer Gier nach Gold und Ruhm. Dass sie dafür über Leichen gehen werden,
zeichnet sich bereits ab, als sie auf die ersten Eingeborenen treffen, die die
Neuankömmlinge verständlicherweise misstrauisch betrachten.
Erobern Sie in diesem Szenario einen Teil der Neuen Welt und
begleiten Sie Gonzalo Jiménez de Quesada und seine Männer auf ihrer zerstörerischen
Reise durch die Urwälder Venezuelas! |
|
© Alle Rechte an Story & Design der hier angebotenen Spiele
liegt bei den Autoren |
|
|
|
| ,, |
|
Titel und Download
Das
große Totenfest
oder
Gonzalo Jiménez de Quesada
Teil II |
|
| Autor |
Henning v. Bassi |
| erstellt am |
29. Mai 2011 ... cpx.-Datei: 362 kb
mit KI, Bitmap, Textvertonung & Sound |
| Story / Spielgenre |
Historie / Aufbau - und Kampfspiel
(A&K) |
| Szenarien |
1 |
| Bemerkungen |
Diese Kampagne ist die Fortsetzung von "Gonzalo Jiménez de
Quesada" |
|
Achtung: Extra
--Soundpack
1-- 10.481
kb (Textvertonungen) |
|
Achtung: Extra
--Soundpack
2-- 11.456
kb (Sound & Musik) |
|
|

|
Inhalt: Gut
fünf Jahre ist es nun her, dass Gonzalo Jiménez de Quesada mit seinen Getreuen an der südamerikanischen Küste an Land ging. Rasch erfolgte die Unterwerfung zahlreicher Indianerstämme, meist auch in direkter Folge die Auslöschung tausender Leben und die Vernichtung ganzer Hochkulturen.
In der spanischen Heimat ist die Grausamkeit Gonzalos hinlänglich bekannt, diese wird jedoch stillschweigend akzeptiert, denn der Abenteurer verschifft schier unglaubliche Berge an Gold- und Silberschätzen nach Spanien und sichert der Krone somit ein mehr als solides Auskommen. Das Königshaus revanchiert sich und zeigt sich großzügig: Gonzalo wird zum Gouverneur über Venezuela und Kolumbien ernannt. Nachdem der so zu Titel und Würden gekommene Abenteurer in seinen Kolonien eine
-- seinen Vorstellungen entsprechende -- Ordnung geschaffen hat, drängt es ihn weiter westwärts. Das sagenumwobene "El Dorado" ist noch immer nicht gefunden und harrt weiter seiner Entdeckung.
Während Gonzalo mit seinem Offizier Pedro Fernández de Lugo in der Kolonial--Hauptstadt Santa Marta über eine mögliche neue Expedition beratschlagt, geschieht jedoch unverhofft Erschreckendes im Süden der spanischen Besitzungen: Ein Außenposten wird Opfer eines Anschlages und in die Luft gesprengt. Zeitgleich revoltieren die unterworfenen Krieger der Muisca gegen die spanische Unterdrückung. Rasch findet Pedro im Auftrag Gonzalos heraus, dass hinter den Unruhen ein Spanier steckt, der sich selbst nur "El
Diablo" nennt und es sich zum Ziel gemacht hat, Gonzalos Herrschaft zu beenden und selbst an die Stelle des Gouverneurs zu treten. Während Gonzalo noch fiebrig überlegt, wie er diesem Verrat entgegentreten soll, gelingt es dem mysteriösen Aufrührer bereits sowohl mit Gewalt als auch mit Versprechungen die ansässigen Indianerstämme auf seine Seite zu ziehen.
Als "El Diablo" schlussendlich zum Angriff auf Santa Marta aufrüstet, scheint der von den Indianern und vielen Verbündeten verratene Gonzalo verloren, denn längst ist klar: Um diesen Teufel zu stoppen, bedarf es mehr als einer Muskete ...
Einige Features
- Über 800 Schalter
- Aufwändige Intro- und Zwischensequenzen
- Spannende, aktionsgeladene Geschichte aus zwei sich abwechselnden Perspektiven
- Stimmungsvoller Westernsoundtrack
- Komplett synchronisiert
- Epische Schlachten und Belagerungen, unterstützt durch ausgeklügelte KIs
- Fordernde Hit & Run - Parts
|
|
© Alle Rechte an Story & Design der hier angebotenen Spiele
liegt bei den Autoren |
|
|
|
| . |
|
Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Gonzalo Jiménez de Quesada
Teil I |
|
Beschreibung
in Textform ... |
Nach einiger Zeit der schöpferischen Pause hat Autor
Henning - ohne Vorankündigung und deshalb etwas überraschend - der AoK-Fangemeinde
wieder eine, um es gleich vorweg zu sagen, sehr schöne und spannende Kampagne serviert,
die durchweg Spaß macht.
Die schöne Geschichte führt einen nach Südamerika, in die Zeit der Goldsucher und
Eroberer der neuen Welt. Man ist als spanischer Held Gonzalo Jiménez de Quesada in
Venezuela unterwegs auf der Suche nach Gold und Reichtum, wobei man auf nicht wenige
Einheimische Gegner trifft. Nach einem kurzen aber schönen Intro beginnt man das
Szenario
mit einem kleinen Heer und muss sich gleich zu Beginn schon während des Aufbaus der
Kolonie mit den feindlichen Einheimischen herumschlagen. Dadurch wird man von der ersten
Minute an das Spiel gefesselt und kann mit der Eroberung Venezuelas beginnen.
Das Szenario lebt außerdem von Beginn an von vielen taktischen Elementen, die das Spiel
sehr spannend und reizvoll machen.
Durch die geschickten Schalterstellungen, die - bis auf den einen Zwischenfall, der mich
dazu zwang noch mal von vorne zu beginnen - alle reibungslos abliefen und die
ausgezeichnete KI des Gegners wurde das Spiel zu einer echten Herausforderung. Man hätte
sich vielleicht noch den einen oder anderen Nebeneffekt wünschen können, aber es ging
auch so.
Herausragend war das Mapdesign, welches die Eroberung der neuen Welt ebenfalls zum
Erlebnis machte. |
|
Die Gelände-Details waren sehr
abwechslungsreich auf der gesamten Karte verteilt, was den
Gesamteindruck sehr realistisch machte. Die Kartenfläche
wurde fast ganz ausgenutzt, alles war in guten
Entfernungen verteilt, so dass auch keine langen Wege
das Spiel in irgendeiner Phase beeinträchtigt
hätten. Als Einheiten-Kombination gegen die
Südamerikanischen Völker wählte ich Konquistadoren,
Mönche, Belagerungskanonen und Kanoniere. Mit dieser
Kombination kommt man recht gut durch die Reihen der
Einheimischen. Man kann jedoch auch mit anderen
Kombinationen zum Ziel kommen, das sollte jeder für
sich selbst entscheiden. Der Schwierigkeitsgrad ist
nicht zu hoch gehalten, man war somit ständig
motiviert, die Kämpfe forderten, aber ohne in zu
große Materialschlachten zu verfallen. Der Rohstoff
Gold war dafür auch zu knapp verteilt, so dass man
sich am Schluss mit dem Schatz anderer begnügen
musste ;-) .
Womit wir fast schon am Ende meiner Bewertung wären. Die Sounduntermalung gab dem
Spiel an den richtigen Stellen ebenfalls eine schöne Atmosphäre, das Fazit kann somit in
Anbetracht aller Punkte nur lauten: >>>TOP-SPIEL<<<! |
|
|
|
|
| .. |
|
Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Gonzalo Jiménez de Quesada
Teil I |
|
Beschreibung
in Textform ... |
| Ganz vorneweg muss ich erwähnen, dass schon allein die
Ankündigung auf der Arena, ein neues Spiel aus der Zeit der Eroberer steht zum Download
bereit, mir fast die Freudentränen in die Augen gedrückt hat...! Da ich schon sehr
begeistert von dem Veracruz- Szenario des Autors war, hatte ich natürlich schon etwas
höhere Erwartungen, die - das sei schon an dieser Stelle verraten - nicht enttäuscht
wurden. Das Spiel beginnt damit, dass man am Strand von Kolumbien landet und eine kleine
Siedlung aufbauen muss - das ist auch gar nicht so einfach, weil man am laufenden Band von
kriegerischen Eingeborenen attackiert wird, hält aber die Motivation ungemein oben. Man
denkt in dieser Phase des Spiels ständig "wartet nur, bis ich im nächsten Zeitalter
bin, dann werdet ihr überrannt" - und so war es dann auch. Generell konnte man das
Spiel sehr gut mit einer Armee aus Konquistadoren, Belagerungskanonen und einigen
Missionaren lösen, lediglich am Ende musste man sein Arsenal auf leider nicht
upgradefähige Paladine ausbauen. Stück für Stück erobert man die sehr hübsch
gestaltete Karte mit seiner überlegenen Armee, gelegentlich muss man auf Tricks wie z.B.
eine Burg vor den Toren des Gegners bauen, zurückgreifen, um dem Massenansturm der Gegner
Herr werden zu können. Besonders erwähnenswert ist der Abschnitt des Spiels, nachdem man
über den Fluss übergesetzt hat - ab hier beginnt aufgrund der Mapeinteilung alles wieder
von neuem - die Landschaft und die Städte hier sind genial gestaltet worden, leider muss
man diese zerstören, damit es weiter geht. Einen besonderen Abschluss, der auch recht
knackig ist, stellt der Kampf gegen die englischen Freibeuter dar, die technisch voll
entwickelt sind und demzufolge einen stärkeren Gegner als die eingeborenen Völker
darstellen... Das wenige, was zu kritisieren ist, sind fehlende Nebenquests und gesprochene
Soundtexte, außerdem ist das Schema des Spielablaufs zu vorhersehbar. Alles in allem
zählt aber der Gesamteindruck und Gonzalo ist ein Spiel, bei dem man aufgrund des tollen
Mapdesigns und der Herausforderung nicht aufhören kann, bevor nicht "Sie haben
gewonnen" eingeblendet wird - Großes Lob & Dankeschön für die unterhaltsamen
Stunden! |
|
|
|
|
| ... |
|
Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Gonzalo Jiménez de Quesada
Teil I |
|
Beschreibung
in Textform ... |
Wenn ein spanischer Eroberer nach Südamerika segelte, bedeutete
das vor allem eines: Gemetzel. Soviel sei gesagt: In diesem Spiel verhält es sich kaum
anders.
Von Anfang an ist klar: Dieses Szenario lebt nicht von seiner Schaltertechnik. Vergeblich
sucht man mühsam gestaltete Zwischensequenzen und auch nur ein kurzes Intro führt in die
Geschichte ein. Das macht aber auch gar nichts, denn wovon das Spiel lebt, das sind die
harten Schlachten, die gut durchdachte Strategien fordern und alles andere als
Einheitsware sind.
Insgesamt hat man es im Szenario mit nicht weniger als 4 großen Schlachten zu tun. Diese
sind durch eine lose Hintergrundgeschichte aneinandergereiht und bieten durch die recht
unterschiedlichen Geländebedingungen abwechslungsreiche Kost. Auch die starke KI der
Computerspieler trägt hier einiges zum Spielfluss bei. Sie ist fordernd, aber keineswegs
zu stark geraten - der Autor hat hier tatsächlich einen perfekten Mittelweg gefunden.
Nicht weiter verwunderlich ist es daher, dass das Spiel durchwegs motiviert, obwohl durch
die spärliche Hintergrundgeschichte eigentlich keine größeren Ziele hinter den
Eroberungen stehen.
Das bereits angeschnittene Mapdesign zeichnet sich hauptsächlich durch seine bunte
Vielfalt aus. Jeder Landstrich ist für sich liebevoll designt und ein jeder wirkt für
sich sehr realistisch und ausgeglichen. Die oftmals engen Wege machen mitunter das
Angreifen der Indianerstämme schwer, die großen Waldflächen bieten genügend Ressourcen
und geeignete Orte für gezielte Anpirsch-Manöver, die größeren und kleineren Städte
der Ureinwohner zeichnen sich durch ihre individuelle Infrastruktur aus. |
|
Auch die Kartenaufteilung war nahezu perfekt, auch wenn man sich
doch manchmal über die Zickzack-Läufe auf der Karte wundern darf. Sinnvoll gesetzt waren
auch die Ressourcen, lediglich Gold wurde mir kurzfristig knapp, wodurch ich zum
Marktplatz greifen musste. Dieser etwas lästige Umweg wird aber später dank an der
richtigen Stelle eingebrachten Reliquien nicht mehr benötigt.
Zu guter Letzt noch eine Anmerkung: Wieso ist ein großer Seefahrer wie Gonzalo Jiménez
de Quesada nicht in der Lage, ein Floß zu bauen, sondern ist in diesem Punkt auf die
Hilfe der Indianer angewiesen? Hier musste wohl die Logik unter dem Spielfluss leiden...
Fazit: Ein gut ausbalanciertes Kampfspiel ohne viel Drumherum, das
ausgeklügelte Strategien verlangt und das den Spieler nicht zuletzt durch das sehr
schöne Mapdesign durchwegs motiviert. Für Strategen ein Muss, für alle anderen einen
Versuch wert! |
|
|
|
|
| , |
|
Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Das
große Totenfest
Gonzalo Jiménez de Quesada
Teil II |
|
Beschreibung
in Textform ... |
Das Spiel beginnt mit
einer schön gemachten Introsequenz, unterlegt mit dem
Themensong des Westernklassikers „The good, the bad
and the ugly“ und dem Main Theme des
Westerntaktikspiels „Desperados 2“. Die Stücke
passen sehr gut zur erzählten Geschichte, die Qualität
der übrigen Sounddateien ist dagegen leider ziemlich
durchwachsen: Gonzalo spricht da manchmal schon mit
eindeutig raushörbarem hessischen Dialekt, teilweise
rauschen die Sprachdateien und in manchen
Zwischensequenzen hören sich die Sprecher zu ähnlich
an, so dass man eigentlich durchs reine Zuhören nicht
weiß, welcher Charakter gerade das Gesprochene von
sich gibt. Pedro de Lugo finde ich dagegen wieder
recht gut synchronisiert.
Die erste Aufgabe besteht darin, mit einer kleinen
Expeditionsstreitmacht den verlassenen Außenposten
aufzusuchen. Allerdings gerät man sogleich in einen
ziemlich heftigen Hinterhalt, der es öfters
erforderlich macht, neu zu laden. Bereits zu diesem
Zeitpunkt des Spiels ist die kleine Heerschar enorm
wertvoll, hat man bereits durch den Hinterhalt zu
viele Verluste erlitten, manövriert man sich
unweigerlich ins Aus. Nach überstandenem Hinterhalt
geht es weiter ins erste von zwei Bergdörfern, die
wegen einer großen Anzahl an bereits dort
stationierten und einem schier nicht enden wollenden
Fluss an Indianerkriegern sowie des engen Zugangs im
Gelände nur unter großen Mühen zu erobern waren.
Erschwerend kam noch hinzu, dass man keinen Missionar
dabei hatte, welcher die eigenen Truppen heilen konnte
– man musste daher immer wieder mit einzelnen
Einheiten zum Priester nach Santa Marta zurückreiten,
damit diese wieder die vollen Hitpoints zurückbekamen.
Sobald das erste Bergdorf erobert war, erlangte man
die Kontrolle über ein paar Dorfbewohner und konnte
von da ab auch Verstärkung ausbilden, allerdings nur
Infanterie. |
|
An eine Atempause war
aber nicht zu denken, da man sofort wieder von unzähligen
Feinden attackiert wurde. Unter großen Verlusten
konnte das zweite Bergdorf erobert werden. Was noch
aufgefallen ist: Bis zur Eroberung des ersten Dorfes
hatte der Held 400 HP, danach nur noch 200. Man war
wirklich die ganze Zeit während dieses Parts des
Spiels auf Pedro angewiesen, dass sich die HP einfach
ohne weiteres um die Hälfte reduzierten, machte die
Sache auch nicht einfacher.
Nachdem die Eroberung geschafft war, folgte eine
Zwischensequenz und dann die wirklich toll gemachte
Unterbrechung des Spiels durch einen Vulkanausbruch.
Das war eine hervorragend Idee, die dann doch etwas für
den bislang frustigen Spieleinsteig entschädigte.
Danach vollzog sich ein Seitenwechsel, nun spielte man
auf der Seite von El Diablo. Ein schönes
Spielelement, die Geschichte von beiden Seiten erleben
zu können und ungemein motivationsfördernd. Nachdem
man die Kontrolle über ein relativ großes Militärlager
bekommen hatte, konnte man ein Dorfzentrum errichten.
Nun lag der Gedanke nahe, endlich eine Atempause zu
bekommen und einen etwas ruhigeren Aufbaupart
absolvieren zu können. Weit gefehlt – jetzt folgte
aus meiner Sicht die schwierigste und frustrierendste
Stelle im ganzen Spiel – nach einigen Fehlversuchen
wollte ich das Spiel sogar schon abbrechen, habe es
aber dann doch noch fertig gespielt. Hier soll man
eine Aztekenstadt erobern, damit deren Volk zukünftig
als Verbündeter bereit steht. Zunächst wird man
sofort an zwei Fronten gleichzeitig pausenlos von
Unmengen Indianerkriegern angegriffen, weiterhin
gestaltet sich die Eroberung der Stadt aufgrund ihrer
recht verwinkelten Gestaltung und der Tatsache, dass
der Gegner auch Onager in der Stadt produziert,
ziemlich zäh. Hier war meine Motivation an einem
Tiefpunkt angelangt. An Gegenangriff war erst dann zu
denken, wenn man Kanonen entwickelt hatte und durch
zwei Burgen die Zugänge zum eigenen Lager einigermaßen
abgesichert hatte, Palisaden/Mauern waren ja
gesperrt...
Ohne nun auf weitere Details im Spielverlauf
einzugehen, gestaltete sich das Spiel im Weiteren ähnlich
herausfordernd und auch frustig. Nette Ideen wie die
Stelle mit dem Fischer oder das Hit-and-Run zurück
nach Santa Marta lockerten das Geschehen auf. Die
Zwischensequenz, welche von der Landung El Diablos am
Strand zeugt, ist einfach nur GENIAL. Das war wieder
so eine Stelle, an welcher das mittlerweile 10 Jahre
alte AoC mich mal wieder ziemlich vom Hocker gerissen
hatte...
Das Mapdesign ist im Ganzen gut gelungen, Details sind
sehr liebevoll platziert. Ich persönlich fand die
allgemeine Mapgestaltung vielleicht etwas zu verbaut,
etwas mehr Natur wäre vielleicht nicht schlecht
gewesen. Auch die engen Zugänge zu den Städten und
in den Städten selbst sind sicherlich nicht
jedermanns Sache.
Abschließend betrachtet liegen beim Spiel Licht und
Schatten sehr nah beieinander. Die tollen
Zwischensequenzen und der Drang, unbedingt zu erfahren
wie es weitergeht, treiben einen immer wieder an,
weiterzuspielen. Auf der anderen Seite wird die
Motivation immer wieder durch den viel zu hohen
Schwierigkeitsgrad, einen zähen Spielverlauf, häufige
Trial-und-Error-Passagen und gelegentlich fehlende
Hinweise (Fischer, Transportboot) gebremst. Mir persönlich
fehlte in dem Spiel einfach ein etwas ruhigerer
Aufbaupart. Eine Atempause gewährte das Spiel nie,
man war immer bis an seine äußersten Grenzen
gefordert. Wegen den vielen Frustmomenten reicht es
aus meiner Sicht leider nicht für eine
Top-Spiel-Bewertung. Diese kann ich dann hoffentlich
bald dem bereits angekündigten Teil III geben – ich
will unbedingt wissen, wie die Story über Gonzalo,
Pedro und El Diablo weitergeht! |
|
|
|
|
|
|
|