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Map-Forum!
M e i n K o m m e n t a r |
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Titel und Download
Brelda der Hunne |
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| Autor |
Cauchemar |
| erstellt am |
13. Feb 2006 cpx.-Datei:
9.980 kb mit
Bitmap, KI und Sound |
| Story / Spielgenre |
Erzählung / RPG |
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Inhalt: Brelda ist 12
Jahre alt und ist ein hunnischer Junge wie jeder anderer. Er lebt mit seinem Vater Ignaz,
seiner Mutter Martha, seiner Großmutter und seinen Geschwistern Attila und Bleda
glücklich und zufrieden. Sein Vater bringt ihm alles bei, was ein Hunne braucht: Er lernt
den Umgang mit den Bogen, das Jagen und das richtige Verhalten in der Wildnis. Wie jeder
Hunne. Bis auf den einen schicksalhaften Brief, der sein Leben veränderte und ihn in
spannende Abenteuer führt.
Brelda bekommt es auf seinen Weg mit finsteren Banditen, mystischen Magier, verrückten
Alchimisten, düsteren Höhlen, gruseligen Wäldern und vielen mehr zu tun. Ob er diese
Abenteuer überwinden kann, entscheidest nur du allein ... |
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© Alle Rechte an Story & Design der hier angebotenen Spiele
liegt bei den Autoren |
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Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Brelda der Hunne |
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Beschreibung
in Textform ... |
Wer hätte gedacht, dass es neben den ganz bekannten Hunnen Attila
und Bleda noch einen weiteren tapferen Recken dieses Stammes gab? Brelda heißt er und ist
ein ganz normaler, 12-jähriger, hunnischer Junge. Bis zu dem Tag, als ihn sein Vater mit
zu seiner ersten Jagd nimmt - und wer hätte gedacht, dass es Brelda nur wenig später mit
gefährlichen Räuberbanden, wilden Tieren, verrückten Alchemisten und Geistern aufnehmen
muss?
Gleich zu Beginn wurde ich skeptisch. Die Karte ist für ein
RPG- Szenario
überdurchschnittlich groß gewählt, ich fragte mich also, ob dieser Platz auch wirklich
im Verlauf des Spiels genutzt werden kann. Schon bald zeigte sich allerdings: es kann. Nur
bemerkenswert wenige Stellen bleiben schlussendlich unerkundet, die vielen Schauplätze
bieten eine enorme Vielfalt an Charakteren und die Spieldauer zeigt sich dementsprechend
lang. Schade deshalb, dass die Map nicht durchwegs gleich gut designt ist. Erscheinen
manche Orte der Karte wirklich perfekt, sind doch viele übertrieben mit Blumen, Gräbern
und Ähnlichem überhäuft oder nur grob mit einer Unmenge an Bäumen zugepflastert. Das
ist zwar nur ein kleiner Wermutstropfen, trübt aber das Gesamtbild doch merklich.
Weitaus positiver fällt da schon die Bewertung des Schalter-Designs aus. Die
ausgeklügelten Kombinationen erschaffen eine Geschichte, in die man sich hineinversetzen
kann. Die Story mag an einigen Stellen ein wenig konfus sein, ist aber so liebevoll und
aufwändig erzählt, dass man gerne darüber hinweg sieht. Das einzige, was manchmal
tatsächlich irritiert, ist, dass einige Schalter auf Grund der großen Bewegungsfreiheit
zu früh aktiviert werden können - einige geeignete Barrieren hätten hier nicht schaden
können. |
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Ebenfalls sehr reizvoll ist die Gestaltung des Ziel-Fensters. Hier
erzählt Brelda selbst tagebuch-ähnlich, was ihm so im Laufe der Reise alles passiert.
Leider ist eben dieses Tagebuch auch ein großes Manko des Szenarios: Der Text wird zu
schnell zu lang und extrem unübersichtlich; dadurch verliert man schlussendlich die Lust
am Lesen.
Apropos Lesen: Das muss man im Szenario wirklich viel. Da es leider keine Sprachausgabe
gibt, ist ein ständiges Mitlesen der Unmengen an Text vonnöten. Das ist nicht wirklich
schlimm, viel ärgerlicher ist aber die Hintergrundmusik, die einen ebenso standhaft
begleitet wie die langen Dialoge. Einmal hätte ich mir das Lied gerne angehört, zweimal,
vielleicht dreimal auch. Nach dem zwanzigsten Mal aber wurde mir der aufwühlende
Soundtrack dann doch zu nervtötend - vielleicht hätte man hier nicht übertreiben
sollen?
Um zu guter Letzt aber noch etwas Positives los zu werden, möchte ich einen Punkt
erwähnen, der meiner Meinung nach besonderer Aufmerksamkeit bedarf: die Hinweise. Ich
glaube ich habe noch nie ein Szenario gespielt, das so konsequent wirklich nützliche Tips
zu jedem einzelnen Ziel zur Verfügung stellt - mit ihrer Hilfe sollte das Spiel
eigentlich für jeden zu schaffen sein.
Fazit: Ein exzellentes RPG für einen langen Abend, das mit knackigen
Aufgaben und einer liebevollen Geschichte aufwarten kann. Durch das nicht ganz ausgereifte
Mapdesign und einige verbesserungswürdige Details kommt "Brelda der Hunne" aber
nur ganz knapp an die "Top-Spiel" Marke heran. Wir sind gespannt auf den zweiten
Teil! |
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Arena - Bewertungen von
Szenarien
und Kampagnen |
Name des Spiels
Brelda der Hunne |
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Beschreibung
in Textform ... |
Wie lange hat Cauchemar an dieser Map geschraubt? Jedenfalls
war die Ansage für dieses RPG-Abenteuer bereits in der Arena, als ich mich dort 2004
registrierte. Folglich war die Spannung und auch die Erwartungen an
Cauchemar's neue Map sehr
groß. Ich war natürlich etwas skeptisch, ob die Map wirklich so gut sein würde und ob
der Autor bei den über 1100 Schaltern (!) nicht die Übersicht verloren hätte.
Aber alle Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet: Brelda der Hunne ist
weitestgehend bugfrei und gehört zu den ganz großen RPGs der Arena!
Die Map erzählt die Geschichte eines Jungen Hunnen, der allerlei Abenteuer im Lande der
Hunnen erlebt. Die Handlung wird in einer spannenden
Hauptaufgabe erzählt, es gibt
allerdings auch immer wieder kleine Nebenquests zu erledigen. Diese erfüllt man vor allem
wegen den kostbaren Erfahrungspunkten, um die es sich während des ganzen Spieles dreht.
Diese Punkte braucht Brelda, um Stufen zu steigen - und durch diese kriegt er neue
Lebenspunkte. Mit den Startattributen kann Brelda unmöglich überleben, denn es gilt
allerlei Widersacher zu bekämpfen, darunter Tiere, Dämonen und Banditen. Die Motivation
ist aufgrund des Umfangs der Map sehr groß, allerdings gibt es
auch Abzug für
sehr schwere bzw. frustrierende Passagen. Wer in dieser Map nicht viel speichert, wird sehr
bald genervt den Kopf auf die Tastatur hämmern.
Kommen wir zum Geländedesign, was sehr schwer ist. Zum einen gibt es
wirklich genial gestaltete Orte und man kann allerlei
Designtricks begutachten - hin und
wieder gibt es jedoch leider auch leere Landschaftsstriche. |
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Dazu zählen z.B. auch die Städte und Siedlungen,
die man irgendwie interessanter hätte gestalten können. Und: Was haben Misthaufen in
einem Fluss zu suchen? Trotzdem gibt es 4 Punkte, weil letztendlich der gute Eindruck
überwiegt. Zwar sind die Dialoge nicht vertont, aber ist ein Soundtrack beigelegt, der
zwar gut zum Spiel passt, aber irgendwann aufgrund seiner Endlos-Wiederholung nervt. Man
hätte aber noch ein paar Soundeffekte hinzufügen können. Die Bitmap ist schön
gestaltet.
Fazit: Brelda der Hunne ist ein extrem gutes RPG und kann sich auch
locker mit anderen Topspielen messen. Einzig die teils sehr schweren Aufgaben und das
stellenweise öde Design trüben dezent die Motivation, was durch die epischen
Aufgaben und
das motivierende Erfahrungssystem allerdings mehr als ausgeglichen wird. |
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