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Der
Scheiterhaufen
von
Andreas Findig |
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In AOK/TC-Szenarien geht es meistens um historische Zeiten, und in den
finstersten dieser historischen Zeiten
wurden bedauernswerte »Hexen« und »Ketzer«
auf Scheiterhaufen verbrannt.
Dieses Tutorial demonstriert drei Möglichkeiten
zur Simulation eines solchen
Scheiterhaufens:
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1) »Bonefire«
mit »Unsichtbaren Feldern«
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Das ist eine etwas elegantere Methode des beliebten »Knochenfeuers« auf
einem brennenden – also »vorgeschädigten«
– Feld. Das Feld, auf dem diese Knochen
(scheinbar) brennen, wird dafür mit
Schaltern unsichtbar gemacht.
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Setze im Editor ein GAIA-Feld
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Platziere in der Mitte des GAIA-Feldes
einen Haufen aus übereinander liegenden
Skeletten.
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Setze per Schalter ein SPIELER-Feld
genau an die Position des GAIA-Feldes.
Wichtig: Trigger-Schleife EIN!
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Anmerkung:
Es ist einfacher, diesen Schalter zu
erstellen, bevor Du das GAIA-Feld
machst, da sonst die Mitte des Feldes
nicht mehr markiert werden kann. Oder
aber, Du änderst die Koordinaten nachträglich
im »AOKTS« ab. |
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Vernichte mit einem zweiten,
zeitlich verzögerten Schalter das
GAIA-Feld.
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Mit dem dritten Schalter schädigst Du –
abermals zeitlich verzögert – das
SPIELER-Feld vor (etwa im Bereich »400«,
»450«).
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Jetzt kannst Du die unglückselige »Hexe«
oder den armen »Ketzer« in den
Scheiterhaufen schicken.
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Damit die Hexe auch »festgebunden« ist, kannst Du noch eine »Flagge A«
in die Mitte des unsichtbaren Feldes
stellen.
(Richtig festgebunden –
also am Weglaufen gehindert – wird sie
natürlich erst per Schalter.)
Das sieht dann zum Beispiel so aus:
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2) Schutthaufen-Feuer mit bedecktem Feld
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Wenn das vorgeschädigte, brennende Feld nicht unbedingt
unsichtbar sein muss, bietet sich diese
Variante an:
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Setze im Editor ein GAIA-Feld
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Platziere in der Mitte des GAIA-Feldes
einen Schutthaufen (oder auch übereinander
liegende Skelette). |
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Anmerkung:
Schutthaufen
auf einem Feld verschwinden im Spiel
nur, wenn es sich um ein
SPIELER-Feld handelt. Auf einem
GAIA-Feld – auch einem vorgeschädigten,
also brennenden – bleiben sie
erhalten; und zwar auch dann, wenn
dieses GAIA-Feld im Spiel selbst
sofort zu einem SPIELER wechselt.
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Verstecke
die Reste des Feld-Terrains unter
Wegen, Blumen, Felsen, Steinhaufen,
Rissen etc.
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Schädige
das GAIA-Feld per Schalter vor. |
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Platziere
einen der beiden abgestorbenen
GAIA-Bäume (»Baum F« oder
»Baum I«) und Deinen »Ketzer«.
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Rücke
den Baum und den Ketzer per Koordinaten-Gleichsetzung
im »AOKTS« in die Mitte des Feldes.
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Damit
der Ketzer auch wirklich im Feuer steht, rücke
ihn wieder leicht »nach oben«: um minus
0,3 Felder auf der x-Achse, und um
plus 0,3 Felder auf der y-Achse.
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Das sieht
dann so aus
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Ein ähnliches Ergebnis ließe sich mit vorgeschädigten
(Vorschädigung »900«) und anschließend
bedeckten Brückenteilen erzielen.
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Nachteile:
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Die
Variationsmöglichkeiten beim Terrain sind
eingeschränkt
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Im
Gegensatz zur ersten Methode ist dieses Feld
anwählbar und könnte vom Spieler samt
der Flamme gelöscht werden.
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3)
Schutthaufen-Feuer mit dem »Invisible Object«
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Eine relativ neue Methode, um auf beliebigem Terrain Feuer
zu machen, ist die Verwendung des »Invisible
Objects«
(Download: http://aok.heavengames.com/blacksmith/showfile.php?fileid=10349).
Dafür wird zum Beispiel ein Palisadenwall
oder ein Tribok vorgeschädigt.
Anschließend wird im »AOKTS« im »Units«-Menü in die »Frame«-Box
folgender Wert eingetragen: »99999«.
Das macht die Unit, nicht aber das Feuer
unsichtbar.
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Palisadenwall
setzen, »Hexe«
setzen, »Baum F« setzen. |
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Palisadenwall
per Schalter mit »200«
vorschädigen. |
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Im
»Units«-Menü des »AOKTS« beim
Palisadenwall neben »Frame«
folgendes eingeben: »99999«.
(Dieser Wert wird beim Abspeichern
automatisch auf »4294936223«
korrigiert.)
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Im
Editor Schutthaufen platzieren.
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Ebenfalls
im »Units«-Menü des »AOKTS« die
Koordinaten des Palisadenwalls, des
Baumes und der Hexe gleichsetzen. |
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Eventuell abschließendes
Koordinaten-Feintuning durch
leichtes Verschieben des Baumes und
der Hexe im Dezimalbereich
wie unter Punkt 2.
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Das sieht
dann so aus
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Nachteile:
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Die
»Invisible Object«-Methode klappt nicht
mit »ausgeneunten« Feldern, deren Terrain
erhalten bleibt. Mit »900« vorgeschädigte
und anschließend versteckte Brücken-Oberteile
hinterlassen einen kleinen Strandfleck, der
aber bewusst eingesetzt werden kann. Daher
wird diese Methode dann am sinnvollsten
sein, wenn man nicht eine einzige zentrale
Flamme, sondern daneben auch mehrere kleine
haben möchte.
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4)
Tutorial mit Demonstrationsmap
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Scheiterhaufen |
Die
Demonstrationen der obigen Scheiterhaufen könnt ihr euch
in einem
Tutorial herunter laden und anschauen. |
| Download |
| 8 kb |
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Text und Bilder: Andreas Findig, Wien, 2011
Mit Dank an:
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»Cknchaos« für die »Invisible Farms« (
http://aok.heavengames.com/blacksmith/showfile.php?fileid=5689
)
-
»truedew12« für das »Invisible Object«
( http://aok.heavengames.com/blacksmith/showfile.php?fileid=10349
)
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